05.03.2013 / Bildung / /

Schuleingangsmodell Nidwalden

Die Neuregelung des Kindergartens und der Primarschule erhitzt die Gemüter. Geht es nach dem Willen des Regierungsrates, soll künftig im ganzen Kanton nur ein sogenanntes Schuleingangsmodell möglich sein. Entweder der zweijährige Kindergarten oder die alleinige Einführung der Basisstufe (zwei Jahre Kindergarten sowie die ersten zwei Jahre der Primarschule).
Wie man in der Auswertung zur Vernehmlassung lesen konnte, sprachen sich praktisch alle Beteiligten dafür aus, dass die Gemeinden selber entscheiden sollen, welches System für sie das Beste ist.

Wie die Junge CVP Nidwalden in der Vernehmlassung bereits betont hat, ist es wichtig, dass die Gemeinden das Schulsystem selber festlegen können, sei es die Basis- oder Grundstufe, oder auch das bisherige Modell. Der Regierungsrat wird nun das Gespräch mit allen Schulgemeinden suchen. “Falls die Regierung tatsächlich mit dieser Vorlage kommt, dass nur ein Modell gelten soll, dann wird sich die Junge CVP Nidwalden weitere politische Schritte vorbehalten, um gegen diesen Entscheid vorzugehen,” meint Mario Röthlisberger. Die Partei wird anlässlich der nächsten Vorstandssitzung über das weitere Vorgehen diskutieren. Es ist schade, dass man die Vernehmlassung und damit den Wunsch, dass die Gemeinden selber das Schulsystem festlegen sollen, nicht ernst nimmt. Für die Jungpartei ist es außerdem noch fraglich, dass im Bericht zur Vernehmlassung die Basisstufe nicht erwähnt wird. “Wahrscheinlich ist dies ein System, dass die Regierung sowieso nicht will, sonst wäre es erwähnt worden,” sagte der Präsident Mario Röthlisberger.

Denn wie man schon in der Vergangenheit festgestellt hat, fehlt in der Bildung der Dialog zwischen Schulbehörden und Regierung.