07.01.2014 / Wahlen / /

JCVP-Mitglied für den Landrat nominiert

Die CVP Oberdorf vervollständigte an ihrer Nominationsversammlung vom 05. Januar 2014 ihre Landratsliste: Neben Joseph Niederberger (bisher) und Karin Kayser-Frutschi (neu) kandidiert der Jungpolitiker Stefan Hurschler (neu).

 

Am Sonntag, 05. Januar 2014 liessen Vorstand und Wahlkommission der CVP Oberdorf die Katze aus dem Sack: Sie schlugen den Parteimitgliedern anlässlich der Nominationsversammlung Stefan Hurschler aus Oberdorf als dritten Landrats-kandidaten vor. Dieser Vorschlag wurde durch die Versammlung einstimmig gutgeheissen. „Somit hat die CVP Oberdorf ihre Landratswahlliste vervollständigt“, erklärte Präsident Beat Odermatt zufrieden. Auf der CVP-Liste wird Joseph Niederberger (bisher) doppelt und Karin Kayser-Frutschi sowie Stefan Hurschler (beide neu) je einzeln aufgeführt.

Der 23-jährige gelernte Kaufmann absolvierte lehrbegleitend die Berufsmaturität, bevor er in den Militärdienst eintrat. Er schlug eine Kaderlaufbahn als Durchdiener Einheits-Fourier ein. Im Anschluss an den Milizdienst stellte ihn die Schweizer Armee in der Funktion als Bataillonsquartiermeister an. Er gehört dem Vorstand der CVP Oberdorf an, war 2010 Gründungsmitglied der Jungen CVP Nidwalden und ist seither deren Vorstandsmitglied.

„In einem Parlament sollen möglichst alle Bevölkerungsschichten vertreten sein, nicht nur die diversen ideologischen Gesinnungen, sondern auch die unter-schiedlichen Altersgruppen“, begründet Stefan Hurschler seine Motivation für die Kandidatur. Ihm sei es wichtig, die Stimme der Jungen in die kantonale Politik einzubringen. „Zumal die Politiker von Heute unser Nidwalden von Morgen gestalten – da sollen und wollen wir Jungen mitreden können.“

Mario Röthlisberger, Präsident der Jungen CVP Nidwalden zeigt sich ob der Nachricht aus Oberdorf höchst erfreut. „Wir können den Anliegen der jungen Generation sicher besser Gehör verschaffen, wenn wir über eine direkte Vertretung im Landrat verfügen.“ Stefan Hurschler ergänzt, die Junge CVP Nidwalden habe die Nidwaldner Politik in den letzten beiden Jahren mitgeprägt, bspw. mit dem Majorz-Referendum, der Petition für den Erhalt des Nachtsterns sowie diverser Vernehmlassungsantworten und dadurch wertvolle politische Erfahrung gesammelt. „Jetzt ist die Zeit reif, selber das Spielfeld zu betreten und das Geschehen nicht bloss von der Zuschauertribüne aus zu verfolgen.“ Mario Röthlisberger betont weiter, die Kandidatur seines Vorstandskollegen auf der CVP-Liste unterstreiche die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Mutter- und Jungpartei.