17.01.2014 / Intern / /

Jahresbericht 2013

Liebe Junge CVP, liebe Gäste

Das Jahr 2013 hat mit einem Paukenschlag und viel Medienarbeit begonnen. Am 04. Januar durften wir zum ersten Mal das Neujahrsapéro organisieren, welches im Kirchensaal in Büren stattfand. Viele Gäste kamen auch von den Ortsparteien, die an unserer Arbeit und der JCVP interessiert waren.

Bereits im neuen Jahr machten wir so weiter, wie wir aufgehört haben und waren über verschiedene Themen in den Medien, so bspw. über die Wohnungssituation im Kanton Nidwalden, welches bis heute immer noch ein Thema ist, dass uns beschäftigen wird. Am 24. Januar haben wir dann im Kampf um den Majorz noch einen draufgesetzt und eine Volksinitiative eingereicht. Bei der anschliessenden Unterschriftensammlung konnten wir auf grosse Unterstützung zählen.

Am 13. Februar mussten wir schweren Herzens Abschied von einer CVP-Politikerin nehmen, die den grössten Teil Ihres Lebens der Politik gewidmet hat. Landrätin Verena Bürgi starb nach einem schweren Verkehrsunfall. Es ist auch heute noch immer unbegreiflich, dass jemand so schnell aus dem Leben gerissen wurde. Verena wird uns immer in positiver Erinnerung bleiben.

Im Hinblick auf die Abstimmung über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung fand im Jugendkulturhaus Senkel ein Podium mit der JUSO statt.
Die JCVP wurde durch Pirmin Odermatt und meiner Wenigkeit vertreten. Das Ganze war sehr amüsant und ich schätzte es sehr, dass wir dort unsere Standpunkte darlegen und die Pauschalbesteuerung verteidigen konnten. Die Initiative wurde bekanntlich auch deutlich abgelehnt.
Nun zurück zum Majorz: Die Initiative wurde am 02. April mit 533 Unterschriften eingereicht und die Diskussion konnte in eine weitere Runde gehen.  Ruhe von diesem Thema gab es nicht, denn am 22. April erklärte das Verfassungsgericht unseren Gegenvorschlag für gültig. Ich erinnere mich noch genau daran. Ich sass in Zürich am Flughafen und beantwortete bereits die ersten Medienanfragen. Kaum in London angekommen, noch im Flieger sitzend, ruft noch das Radio an und so konnte ich in der U-Bahn Station noch ein Statement abgeben.

Im Juni kam dann die ganze Diskussion rund um den Erhalt des Nachtsterns. Zusammen mit den anderen Jungparteien sammelten wir Unterschriften für eine Petition, damit diese Busverbindung auch weiterhin erhalten bleibt. Am 30. August konnten wir dann die 1478 Unterschriften bei der Baudirektion einreichen.
Dies hat, wie wir nun alle wissen, leider auch nichts gebracht, denn das Parlament hat den Nachtstern an der Novembersitzung gestrichen.

Am 22. September war es dann soweit: Die Abstimmung zum neuen Wahlsystem stand an. Ich bin stolz darauf, dass wir eine super Kampagne gemacht haben und nach aussen als aktive Partei wahrgenommen wurden. Leider hat das Volk unseren Vorschlag sehr deutlich abgelehnt. Die Enttäuschung war sicherlich gross, allerdings war es für unsere Partei eine tolle Erfahrung. Folglich zogen wir auch die Initiative zurück.

Während dem ganzen Jahr hatten wir die Möglichkeit, an allen Vernehmlassungen teilzunehmen und haben dies grösstenteils auch gemacht. So erhielten wir einen noch besseren Einblick in die kantonale Politik, auch wenn die Sachgeschäfte teilweise äusserst kompliziert waren. Ich bin stolz, dass wir von 10 Vernehmlassungen, 8 Antworten eingereicht haben. Weitere drei stehen bereits wieder in der Pipeline.

Es war ein strenges, ereignisreiches und vor allem ein Jahr der Bestätigung. Ich bin glücklich, dass wir diesen Schwung der Gründung vom 2012 mitnehmen konnten. Aber wir stehen auch vor einem schwierigen Jahr. So stehen am 23. März die Gesamterneuerungswahlen an. Stefan Hurschler wird auf der Liste der CVP Oberdorf kandidieren und dabei wünsche ich Dir viel Glück. Glück wünsche ich aber auch unseren Regierungsratskandidaten Alois Bissig, Karin Kayser und Othmar Filliger.

Die JCVP ist natürlich auch immer auf neue Mitglieder angewiesen. Damit diese Partei weiterhin existieren kann, brauchen wir neue und innovative Köpfe. Ich freue mich, wenn wir auch in diesem Jahr einige neue Jugendliche für unsere Politik und die Partei begeistern können.

Im Sommer wird unsere Partei zwei Jährig und ich bin somit auch zwei Jahre im Amt. Es ist eine Freude, dieser Partei vorzustehen, auch wenn es wirklich nicht immer einfach ist. Aber man soll das machen, was einem Spass macht und bei mir ist es die Politik.
Ich danke meinen Vorstandskollegen für die gute Arbeit, der CVP NW für die tolle Zusammenarbeit bei verschiedenen Anliegen und unserem Parteigotti Lisbeth für die wertvolle Unterstützung, die wir von ihr erfahren dürfen.

In diesem Jahr wünsche ich Euch viele spannende und glückliche Momente, tolle Begegnungen und natürlich wünsche ich uns allen Gesundheit und den Sieg bei den Wahlen.

Herzlichen Dank.

 

Mario Röthlisberger, 17.01.2014